So hätte ich das Karstadt-Imperium gerettet

Okay, ich bin gerade nicht in der Situation einen Kaufhauskonzern sanieren zu müssen, und das Gewerk ist auch einige Kilometer von meinem Medien-Ding entfernt. Aber dennoch reizt mich der Gedanke, ein – in seiner Grundkonzeption auslaufendes – Handelskonzept mit neuer Energie zu betanken und zum Raketenstart zu verhelfen. Die nachfolgenden Überlegungen sind rein hypothetisch, bergen aber sicherlich einen Ansatz den man weiter verfolgen könnte.

Kaufkäuser haben’s schwer

Das „alte Kaufhaus“ hat’s im lifestyle- und erlebnisorientierten 21. Jahrhundert merklich schwer. Aber spinne ich den Grundgedanken „alles unter einem Dach“ anbieten zu wollen etwas enger und reichere ich diesen Gedanken um Event- und Communityelemente an, so eröffnet sich mir die folgende Vision.

Auf das Bundesgebiet verteilt bietet der Kaufhaus-Konzern Themen-Erlebnis-Häuser mit Aufenthaltswert und Magnetfunktion. Die thematischen Ausrichtungen orientieren sich an den stärksten gruppendynamischen und kaufkräftigen Zielgruppen und bieten allumfassende Einkauf- und Erlebniswelten.

So sähe mein Kaufhaus aus:

Im Parterre des Erlebnis-Hauses lädt der Mix aus Themenausstellung und Gastronomie nicht nur zum Verweilen ein, sondern ist auch Magnet für nationale und internationale Modellbahn-Fans. Man trifft sich, fachsimpelt, speist und trinkt und läßt sich sich durch die bunte Schaufläche zu eigenen Gestaltungen inspirieren und wird letztendlich von der bunten Miniaturwelt aufgesogen.

Durch Gespräche und Gesehenes angeregt finden die Besucher im 1. OG ein Themen-Shopping-Center. Hier findet der Modelleisenbahner alles, was sein Herz begehrt. Bedruckte T-Shirts, Souveniers, Modellbahnzubehör, Dekomaterialien, Bücher, Videos und Plakate findet er ebenso, wie ein breites Angebot an Bahnreisen oder Erlebnisangeboten rund um die Eisenbahn.

Zwischen Shopping-Center und Erlebniswelt herrscht ein reges Treiben. Die Hobbyisten treffen alte Bekannte, knüpfen neue Kontakte, schnacken und feiern. Um dem Zusammensein einen nicht-endenden Rahmen zu geben, bietet das Erlebnis-Haus im 2. OG günstige Schlafzellen in Containerbauweise. Hier können die weit angereisten Gäste für einen kleinen Obolus per HandyApp einchecken, um am kommenden Tag wieder energiegeladen in das lebendige Treiben der unteren Etagen einzutauchen.

Das Szenario ist natürlich reine Fiktion und Karstadt steht hier stellvertretend für das Geschäftsmodell „Kaufhaus“.

Bildnachweis:

  • Miniatur-Eisenbahn: © qphotomania - fotolia.com

Über den Blogger

Thomas Reimann

Mich prägten die Musik der 80er, C64 und Amiga. Seit über 20 Jahren tauche ich durch's Internet und schreibe in diesem Blog ein paar Dinge auf, die mir auf meinem Weg als #Existenzgründer, #Medienunternehmer, #Softwareentwickler, #Internetsaurier, #Mediator, #Biker und #Querdenker aufgefallen sind. Meine Mission ist die Digitale Transformation von Medien & Handel.

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